Donnerstag, 4. Juli 2013

Und wieder Melbourne



Am 27.01. 2013 kam ich dann also wieder in Melbourne an. Ddie nächste Woche verbracht ich vorwiegend mit Lauren im Chadstone- Shoppingcentre (dem größten in der südlichen Hemisphäre), weil ihr Macbook zicken machte und dort der nächste Applestore war. Einmal, auf dem Weg dahin klappte Lauren auf dem Beifahrersitz die Sonnenblende herunter und...


Leider kein Scherzartikel...

Muss wohl in Tasmanien bei einem meiner Mittagsschläfchen hereingekrabbelt sein. Sie dachte erst es sei ein Scherzartikel, weil die Spinne so groß war, bis sie dann meinen leicht panischen Blick sah. Wir sind dann an den Straßenrand gefahren, Lauren ist in den nächsten Shop gerannt und sich einen mutigen Mann geschnappt. Der meinte das Exemplar sei eine „Huntsman“ und nicht wirklich giftig. Dafür war sie dann aber richtig ordentlich schnell. Jetzt rennt sie irgendwo in den Gassen Melbournes herum.

Chadstone.
Nach einer Weile setzte ich Lauren dann am Flughafen ab, weil sie für 8 Wochen nach Neuseeland fliegen würde.
An einigen Tagen konnte ich dann auch noch ein paar mal in der Groove Train Küche arbeiten und an meinem letzten Tag hat der Kanishka (ein gebürtiger Kiwie- so heißen hier die Neuseeländer- mit Sri- lankischer Familie) mir dann auch Schokolade gekauft. Weil er unheimlich auf Schokolade stand und ich ihn immer nach Hause gefahren hatte, da es ohnehin auf dem Weg lag und ihm die Warterei auf die Tram ersparte. Er war auch immer derjenige, der uns die Reste aus den Pfannen der Köche kratzte, damit wir diese Essen konnten.

Auf dem nach Hauseweg vor mir hergefahren... War tatsächlich ziemlich rostig.
Ansonsten gab es da noch das St. Kilda- Festival, bei dem lokale Bands spielten. Und wie es der Zufall so wollte, war auch das Habitat eine Location für 2 dieser Bands, sonst wär der ganze Trubel vermutlich völlig an mir vorbei gegangen. Die erste Band war völlig normal, machte recht gute Musik und war auch bald wieder von der Bühne. Die zweite Band... ja, also, die war nicht ganz normal. Drei Jungs, vermutlich alle schwul und zumindest einer im Verlaufe der Bühnenzeit immer besoffener. Ein buntes Spektakel.


Also, wenn der Typ mal nicht schwul ist...

Die treue Fangemeinde.

Gegen Ende der Vorstellung sah ich dann, wie Romeo aus dem Hostel lief. Ich setzte natürlich sofort zur Verfolgung an und verbrachte den Rest des Abends dann mit ihm und seiner Gruppe. Wir quatschten natürlich viel über all das, was so in den letzten zwei Monaten mit uns passiert war. Er fand Melbourne total klasse.

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