Mittwoch, 26. September 2012

Heirrison Island


Australien, Perth, 20. September

Am nächsten Morgen gings dann erst Mal wieder zu Anna. Die erzählte uns was über Jobs und Alkohol. Irgendwie dachten alle Australier, wir wären hauptsächlich zum Saufen da. Sogar Lee aus der Bank riet uns von bestimmten Bars und Angeboten ab, außer wir wollten den Kater unseres Lebens haben. Anna war da nicht viel anders. Sogar als sie uns vorrechnete, wieviel Geld wir ungefähr für eine sparsame Woche bräuchten, waren 50$ für Feiern mit eingeplant.
Der Vorteil mit travelworks zu reisen besteht unter Anderem darin, dass man auf der Webseite komplette Bewerbungen ausfüllen kann, die je nach Jobwunsch angepasst werden können. Das geht alles recht schnell, weil die Australier alles in Kurz haben wollen. Hier bewirbt man sich in Stichpunkten. Wird es zu lang, ließt es keiner. Also immer schön kurz. Das ist recht angenehm.
Nach Annas 90 minütigem Vortrag haben wir uns dann auf den Weg nach Heirrison Island gemacht, wo genau 6 Kängurus zu Hause sind. Heirrison Island ist eine kleine Insel im Swan River, der durch Perth fließt. Und wir alle wollten Kängurus sehen.

Auf dem Weg nach Heirrison Island schau ich mitten auf einer Kreuzung nach oben, nachdem auf der Straße eine Kokosnuss lag, und sehe das. Ist jetzt mein Handyhintergrundbild.

Das geniale hier ist, dass es so genannte "CAT"s gibt. Die RedCAT, BlueCat und YellowCAT- drei Busse, die auf einer bestimmten Route durch die Stadt fahren und komplett kostenfrei sind. Man steigt ein, grüßt den Busfahrer (der grüßt nett zurück), fährt wohin man möchte und dankt dem Busfahrer dann beim Aussteigen. Mit so einer CAT sind wir dann auch in die Nähe von Heirrison Island gefahren.
Auf Heirrison Island selbst war dann von Kängurus erst einmal nichts zu sehen. Stattdessen aber Pelikane und schwarze Schwäne, geniale Strände und Vegetation, die ich absolut genial finde.


Die waren riesig.

Die Lisa voll am photografieren. Wie immer.

Dem Bloghintergrund sehr ähnlich, aber nicht genau das Gleiche!

Nach einer Weile ereilte mich dann ein Anruf, dass die Kängurus gefunden wurden. Alle am dösen oder schlafen. Ganz egal wie nah man an sie rangeht, das interssiert die kein bisschen. Die bleiben einfach unbewegt, sind faul und mehr nicht. Müssen das geknipse der Touries gewohnt sein. Tiefenentspannte Tiere.

Kratzkratz

Ich find das Bild genial.

Der Chef (glauben wir...)
Irgendwann beim Fotografieren (es kamen auch noch zwei Chinesen mit ihren Smartphones, die gingen vielleicht ab!) hab ich mir überlegt, wer eigentlich auf die Idee kommt sechs Kängurus auf einer Insel auszusetzten. Ich meine... warum?! Man muss ja nicht mal Eintritt zahlen. Aber gut für uns. Das Exemplar links war übrigens das Größte der Truppe. Ein Musterboss- so entspannt. Später wurde uns aber erzählt, dass die durchaus noch viel viel größer werden können und eigentlich schädlich sind. Warum genau, weiß ich aber nicht. Ich find die Viecher klasse und gut schmecken sollen sie auch.










Es hat sich einen neuen Liegeplatz ausgesucht.
Und ja, es benutzt seinen Schwanz zum Laufen. Und ja, das sieht ulkig aus. 
Einige haben sich nur zum Kratzen bewegt. Aber dann ganz plötzlich. So zelebriert wie das hier hat es aber kein Anderes.

1 Kommentar:

  1. Ich finde das alles überaus interessant und freue mich schon auf die weiteren Kapitel.

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