12. Oktober
| Hurgurghgargl. Ugh. |
Nach dem Frühstück telefonierten wir dann mit Mona und Chris, die einen Tag später in Perth losgefahren waren und uns eigentlich einholen wollten, damit wir zusammen nach Norden weiter reisen konnten. Die Beiden hatten sich einen Van von einem Minenarbeiter gekauft, der schnell nach Hause fliegen musste und deswegen über 1000$ mit dem Preis runterging, damit eventuell anfallende Reparaturkosten gedeckt werden konnten. Im Endeffekt kamen sie samt Reparatur dann auf den Ausgangspreis und waren zufrieden. Kurz nach den Pinnacles dampfte dann aber der Motor und die Zwei mussten umdrehen und zurück nach Lancelin tuckern, um dort zum Mechaniker zu gehen.
Während dieser Zeit warteten wir in Jurien Bay und misteten den Kofferraum von meinem Auto aus, weil das Ding einfach zu voll war für drei Backpacker samt Backpack. Haben da drin dann auch echt praktische Sachen gefunden, alle Kisten ausgewaschen und weggeworfen, was entweder ekelig oder nutzlos war. Dann noch schnell alles umsortiert und zurück ins Auto gepuzzelt und seitdem ist auch alles viel angenehmer. Bis auf den Sonnebrand, den Lisa sich beim Auswaschen zugezogen hatte... war aber am nächsten Tag auch schon wieder weg.
Nach dieser Aktion telefonierten wir dann noch mal mit den Nachzüglern, die aber leider zurück nach Perth mussten, weil der ortsansässige Mechaniker gelinde Ausgedrückt keine Ahnung hatte. Auf dem Campingplatz lernten sie wohl einen netten älteren Australier aus Freemantle kennen, der den Beiden half.
Für uns ging die Reise nach Norden aber unverändert weiter- zu unserem ersten Zwischenstopp in Green Head, wieder einem sehr schönen Strand, diesmal aber eher nicht zum Baden, sondern zum Gucken. Dort ließen wir dann von einem alten Herren Fotos von uns zu Dritt machen. Der meinte "better watch your nice camera good or it's gone. I like it." Natürlich war das als Witz gedacht "You better watch your fingers or they're gone." meinte ich dann wiederum nicht so sehr als Witz. Gelacht hat er dann trotzdem und die Kamera ohne Widerrede zurückgegeben.
| Die Hosen gabs billig beim K-Mart. Sind voll genial, hab mir nach dem Trip noch eine rote gekauft. André hat auch eine. Christopher auch. Und Lisa in der Zwischenzeit auch eine zweite. |
| Von mir gibt es da leider kein Bild. |
| Krabbelkäfer. |
| Fuck the system. |
| Ein Bild für Mama. Es gab viele von diesen Löchern. Die wär hundertpro in einem hängen geblieben und hät sich was gebrochen, gezerrt, gedehnt, ge-wasauchimmert. Ganz miese Fallen sind das ;) |
Vollgetankt fuhren wir dann nach Dongara durch, um dort abermals eine Nacht zu Campen.
Diesmal erwischten wir einen richtigen Luxuscampingplatz mit eigenen, abschließbaren Toilettenbarracken. Abends guckten wir dann dort noch ein bisschen Fernseher nach dem Essen: Skyline. War dann aber auch so furchtbar klischeehaft, seltsam und eintönig, dass wir doch lieber zum Strand gingen. Der war dann aber voller Krebse, die uns mit ihren Scherchen drohten und uns vollklackerten, dass es schon nicht mehr gemütlich war. Hab dann meine Lyca- SIM eingeweiht, mit der man für nur 1 cent die Minute ins Ausland telefonieren kann (+29 cent Gesprächsaufbaugebühr, glaub ich) und Mama zum Geburtstag gratuliert. Die hatte natürlich keine Ahnung und war ziemlich baff, dass ich da am Telefon war. Harr.
13. Oktober
| Wie oft er das immer gemacht hat... "MACH MAL N FOTO!!" |
| Da hatten wir uns mal verfahren. War aber ganz nett. |
Erster Stop war dann am 7 Mile Beach. Da standen wir dann, guckten zunächst gerade aus auf das klare, blaue Meer, dann ein Mal nach links, wo überall schöner, weißer Sand und Algenberge laeng, dann ein Mal nach rechts, wo ebenfalls überall schöner weißer Sand und Algenberge lagen, und dann hatten wir auch schon alles gesehen. 7 Meilen Strand eben.
Weiter gings dann bis zum nächsten schönen, weißen Strand, den wir nicht auf Anhieb fanden und uns deswegen eine nette Frau mittleren Alters anquatschte. Die kam uns da nämlich gerade entgegen und dachte sich, sie warnt uns lieber, bevor wir den Weg vor uns in Angriff nehmen. Dazu brauchte man nämlich ein 4 Wheel Drive. Und mit meinem schönen Falcon wär das nichts geworden. Als kleinen Trost schwärmte sie André dann ganz viele andere schöne Stände vor und erklärte auch den Weg, sowie die vielen Vor- und Nachteile ebenjener. Ja... und dann kam Lisa mit der Karte an. Und das Ganze wiederholte sich dann noch ausführlicher, bis dann ihr Gatte anrief und fragte, wo sie und seine Milch blieben. Dann brauste wir Alle weiter.
Bis zum Coronation Beach. Und kaum waren wir da, war das auch der Regen. Denn plötzlich und ohne Vorwarnung schüttete es plötzlich los. André ist dann, zum Missfallen von uns beiden Mädels, trotzdem reingehüpft. Und wir durften dann warten.
Als er dann wieder rausgehüpft kam wurde das Steuer mit den Worten "Willst du jetzt fahren? Weil meine Hose ist jetzt nass." an mich übergeben. Der Zusammenhang hat sich mir bis Heute leider nichts ganz erschlossen. Aber ich habe das Gefühl ich komme langsam dahinter.
Am Abend kamen wir dann endlich in Kalbarri an und checkten an einem der coolsten Campingplätze unserer Reise an. War alles sehr entspannt dort, bis auf die Kinder am Morgen. Zu der Zeit waren nämlich noch die letzten Ferientage von den Australiern.
| We loved it. |
| Und da habe ich meinen Selbstauslöser getestet. |
Komm du mir heim... Ich finde hier auch ein Loch für dich! :-)
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