15. Oktober
Weil uns Kalbarri so gefiel und es dort auch einiges zu Bestaunen oder zu Erleben gab, blieben wir dort etwas länger, als nur eine Nacht.
Eigentlich wollten wir uns ja an diesem Tag das Kanu mieten, aber da es morgens doch noch etwas frisch war, wurde beschlossen erst die Klippen und Küsten in der Nähe von Kalbarri zu bestaunen. Ist zwar eigentlich nicht mein Fall, weil Klippen ja irgendwie Klippen sind, aber etwas anderes wollte ich allein dann auch nicht machen. Ganz zu schweigen davon, dass dieses Vorhaben ja nur mit meinem Auto möglich war. Also fuhren wir wieder ein Stückchen zurück in die Richtung aus der wir kamen und bogen auf dem Rückweg auf jedem zweiten Aussichtspunkt ab (die gibts alle 2-5 Kilometer...), knipsten, staunten und fuhren wieder weiter. Immerhin haben wir einen Wal samt Babywal gesehen.
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| GECKOOO. Von denen gibts viele. |
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Ja, den Kreis hat man auch so gesehen.
Wir haben uns gefragt: Kann man das Ozonloch eigentlich sehen? |
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| Der Aussichtspunkt hieß schon Mushroom Rock. |
Als letztes kam dann Jack's Point dran. Ein Steinstrand, bei dem es rießige Wellen gab. Wirklich beeindruckend und auch ziemlich laut, denkt man so gar nicht.
Vor allem André war da kaum wieder weg zu bekommen, der legt dann nämlich immer die mega Fotosession ein, hüpft rum, zieht sich aus, grinst gestellt und spannt auch gar nicht die Muskeln an. Und auf den Fotos würde man das ja auch sowieso gar nicht sehen. Neeeeiiin André, neeeeein man sieht das gar nicht. Am Ende gibts dann sieben verschiedene Fotos in hundertfacher Ausführung. Während ich mir dieses Fotografieren erst gar nicht antat, verlor auch Lisa im Laufe der Reise zunehmend die Geduld dafür.
Was dort aber ganz cool war, war dass wir Humpbackwale haben springen sehen. Scheint denen unheimlich viel Spaß zu machen, sich aus dem Wasser zu hiefen und rücklings wieder hinein fallen zu lassen.
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| In Windeseile an mir vorbeigeflitzt und unterm Stein verschwunden. |
Ich konnte die beiden gerade dazu überreden, wieder zurück nach Kalbarri zu fahren, da kamen Surfer. Dann wurde das natürlich nichts. Die Zwei sind dann auch ganz unerschrocken zwischen den Steinkanten da hineingehüpft und auf den Wellen rumgepaddelt, bis einer sein durchaus beeindruckendes Können dann doch endlich mal zur Schau stellte. Zu dieser Zeit kamen dann auch noch mehrere andere surfer mit den verschiedensten Surfbrettern für die verschiedensten Art und Weisen zu surfen.
Irgendwann schafften wir es dann aber doch wieder nach Kalbarri zurück. Gegen Abend. Mit Kanufahren wurde es selbstverständlich wieder nichts. Dafür gabs als Abendessen dann aber wieder Fish&Chips. Diesmal hat es dann auch tatsächlich nach etwas geschmeckt, aber mein Fall ist das nicht unbedingt.
16. Oktober
Am nächsten Tag wollten die Anderen dann eigentlich sofort weiterfahren, aber da wir es am Tag zuvor nicht mehr in den Rainbow Jungle geschafft hatten, in den ich unbedingt noch wollte, wurde das ein wenig nach hinten verlegt. Ich habe die Macht! Oder eben das Auto...
Der Rainbow Jungle ist ein Vogelpark oder so. Auf jeden Fall gibts dort ganz viele verschiedene bunte Papageien, von denen auch manche frei herumfliegen oder sprechen können. Ist auf jeden Fall lustig, weil die Vögel teilweise auch richtig mit den Besuchern scheckern oder vor sich hin plappern.
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| Der Vogel im Kalbarricampingplatz war von der gleichen Sorte. |
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| Frech war er auch. |
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| Hat mich beinahe erwischt. |
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| Küss' die Hand... Kralle... |
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| Das fand er irgendwie lustig. |
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| Oooooch. |
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| Guckguck! |
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| Der hat sein Stück Holz durch den ganzen Käfig getragen. Warum auch immer. |
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| Stressmess! |
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| Die haben die Nüsse nicht wirklich auf bekommen... |
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Das war der coolste. Konnt viel reden und vor allem lachen.
Habt ihr schon mal einen Vogel lachen hören? Klingt total schräg und saulustig. |
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| Oooooch. 2 |
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| Das Gelände/Haus an sich war auch ganz schön. |
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| Als wir reingingen, hatten wir uns noch gefragt, was diese ganzen Sticker sollen. Dann haben wir zum Eintritt selbst einen bekommen. Hab meinen auch drangebebbt. Genau da! |
Eigentlich hatten wir für das Ganze so etwas eine Stunde eingeplant, aber das Gelände war überraschend groß und so fanden wir uns dann erst nach fast zweieinhalb Stunden wieder im Auto wieder. Dafür gings dann ohne weitere Zeitverluste nach Denham- also unserem ersten Etappenziel, der Shark Bay.

Denham ist ein Ort vor Monkey Mia, wo es ja die Delfinfütterungen gibt. Für diesen Tag beließen wir es dann aber erst einmal bei Denham, denn wir fanden einen Campingplatz, auf dem es nach zwei gekauften Nächten eine dritte gratis gibt und da in Monkey Mia alles voll sein sollte, blieben wir eben in Denham. Eine Entscheidung, die wir keineswegs bereuen würden. Bis wir dann aber unseren Platz hatten, verging noch eine ungewöhnlich lange Zeit, denn der Sohnemann vom Platzbesitzer, teilte uns erst einen ohne Strom zu, obwohl wir ja Strom hatten. Das fiel dann auf, kurz nachdem wir aus dem Büro gelaufen waren. Also wurden auf unserem Wegplan noch einmal herumgekritztelt und als wir dann vor dem uns neu zugeteilten Platz standen, wurde dieser vollkommen von einem Boot eingenommen, dass da stand. Also ging ich zurück und schilderte die Lage. Der Sohnemann kam dann auch hochgefahren, schaute sich das an und war sehr verwirrt. Daraufhin sollten wir uns einfach einen anderen, noch freien Platz aussuchen. Wir nahmen dann den neben dem Boot. Ein paar Minuten später stand der Gute dann aber wieder vor uns, weil unser neuer Platz laut den Eintragungen auch schon belegt war. da kam dann aber die Oma uns gegenüber zu Hilfe. Der Wohnwagen, der gestern noch auf unserem Platz gestanden sei, hätte seinen Platz um zwei nach links verlegt, weil ihm das dort besser gefiel. Also durften wir dann dort bleiben und alle waren glücklich und verwirrt.
So, travel and work... Kommt jetzt auch mal work?
AntwortenLöschenWeiterhin viel Spaß.
Jaja... Das ist ja alles schon über einen Monat her!
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