14. Oktober
Der nächste Morgen begann dann mit ein wenig Planschen im Campingplatzpool, sowas gibt es hier öfter.
Dann Duschen und wieder eines unserer ewig ausgedehnten, gemütlichen Frühstücke, bei denen wir uns immer wieder gefragt hatten "Wo ist die Zeit hin?"
| Lisa hat den Selbstauslöser betätigt und es immer gerade so noch zum Pool geschafft. |
| Was auch immer? |
Dort gings dann zunächst auf einen Aussichtspunkt und auf dem Rückweg wurde dann entschieden, dass wir noch die Adventure Tour machen.
2 Kilometer return, hieß es. Da der Weg davor durchaus FlipFlop tauglich war, ließ ich mich zu dem Extraweg Überreden. Leider war das dann aber eine Klettertour vom Feinsten und sowas in FlipFlops zu machen ist einfach weniger spaßig. Lisa gings da ganz Ähnlich, nur André hatte gut Reden mit seinen Schuhen.
| Ja, das war der Weg. |
Als wir dann aber unten in der Schlucht waren, verflog mein Ärger allmählich, denn dort war es super und man hatte- wie ewig nicht in Australien, wirklich mal seine Ruhe. Denn hier ist immer überall alles laut oder musikbeschallt. Oder beides, vorzugsweise in Kombination.
Anschließend besuchten wir Nature's Window, eine weitere Touristenattraktion im Park.
| "Please do not climb ontop the rocks." |
Und, wie uns die Frau aus ihrem Auto (deren Mann seine Milch wollte), empfohlen hatte, gings dann am späten Nachmittag noch zum Ross Graham River. Da war die Sonne aber leider schon wieder weg aus der Schlucht und deswegen hat das Planschen im hüfttiefen Wasser auch nur bedingt Freude bereitet.
Auf der Rückfahrt war es dann schon dunkel und was wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht wussten: Da werden Kängurus aktiv. Und diese Viecher sind ja unheimlich dumm. Wir konnten ja am Straßenrand sehen, dass die oft von Autos umgefahren wurden und nun wurde uns auch klar, warum. Als ich nämlich eins dieser Viecher am Straßenrand gesehen habe, bin ich extra langsamer gefahren und habe, als wir näher kamen, extra noch die Spur gewechselt. Das Känguru blieb auch hocken, sah uns beim Näherkommen zu. Ich war schon so gut wie vorbei, da sprang es plötzlich los, über die Straße und direkt vor mein Auto. Wär ich nur ein klitzekleines bisschen schneller gefahren, wärs mir direkt reingesprungen. So habe ich gottseidank nur den Schwanz getroffen. Aber ich mein, was soll das?!
Zum Kanufahren hats dann aber doch nicht mehr gereicht. Aber locker.
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